Vorteile & Vorurteile Tagesmutter

Im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 – 10 Jahren wird die Kindertagespflege als wichtiger Bildungs- und Lernort genannt. 
Allerdings sind Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren in Deutschland immer noch Mangelware: Der Bedarf liegt laut Familienministerin Ursula von der Leyen ( CDU ) bei 35 Prozent der Kinder im entsprechenden Alter. Plätze gibt es im Westen Deutschlands gerade mal für 9,9 Prozent der Kinder. Eltern müssen sich demnach privat organisieren. 
 
Tagesmütter sind deshalb zu einem wichtigen Standpfeiler in der Kleinkindbetreuung geworden. „Die Betreuung ist individueller und oft flexibler als in einer Kinderkrippe. Eine Tagesmutter kann bei Kindern in diesem jungen Alter auf die einzelnen Bedürfnisse ihrer Schutzbefohlenen intensiver eingehen und einen familiären Rahmen bieten, da die kleine Kindergruppe dafür mehr Raum/Zeit lässt. Oft ist sie auch flexibler in den Betreuungszeiten und hinsichtlich der Kosten seit der Gesetzesänderung August 2013 gleichgesetzt mit einer städtischen Einrichtung. 
 
Bitte beachten Sie, dass die Betreuung durch eine Tagesmutter keine erweiterte traditionelle Mutter-Hausfrauenrolle ist, sondern mit einer großen Verantwortung Ihren Kindern und der Gesellschaft von Morgen gegenüber verbunden ist. Meine Tagespflege soll Eltern, die berufstätig sind oder wieder in das Berufsleben einsteigen möchten, die Möglichkeit geben, ihr Kind in eine familiennahe, liebevolle und kompetente Betreuung mit besten Fördermöglichkeiten zu geben. Ich biete Ihren Kindern ergänzend zur eigenen Familie dafür einen liebevollen Raum an, um sich in familiärer Atmosphäre entwickeln zu können. Jedoch kann ich niemals die eigene Familien ersetzen, darum ist mir eine Zusammenarbeit mit Ihnen als Elternteil sehr wichtig.
 
Aber was sind nun die entscheidenden Kriterien, nach denen sich die Qualität der Betreuungsangebote für unter Dreijährige beurteilen lassen, seien es Kinderkrippen, Tagespflege oder Familienerziehung wie bei der Oma?
 
Im Grunde sind es immer dieselben Faktoren:
Jedes unter dreijährige Kind braucht zwei oder drei verlässliche "Bindungspersonen", also Menschen, zu denen es eine enge Beziehung aufbauen kann, die ihm Zuneigung und Liebe entgegenbringen, die seine Bedürfnisse einfühlsam erkennen und befriedigen. Dies können Eltern, Verwandte oder konstante Betreuer/innen sein.
Das Kleinkind sollte in einem "Sprachbad" aufwachsen; die Betreuungspersonen sollten seine und ihre Aktivitäten mit Worten begleiten, es immer wieder direkt ansprechen. Sie müssen außerdem fähig sein, sich auf seine begrenzten Kommunikationsmöglichkeiten einzustellen. Das Kind sollte allseitig gefördert werden, also z.B. Möglichkeiten für vielfältige Sinneserfahrungen, für eine selbständige Bewegungsentwicklung, für das Erkunden von Innen- und Außenräumen (Spielplatz, Garten, Park, Wald), für kreative Betätigungen und für soziale Kontakte haben. 
 
Kinder wollen oft wie Gedanken, dass man mit Ihnen im Freien spazieren geht. (Zitat Christian Morgenstern)
 
Es benötigt viele Anregungen für seine kognitive Entwicklung. Seine individuellen Neigungen, Interessen und Bedürfnisse sollten beachtet werden. Besonders wichtig ist ausreichend Zeit für das Freispiel - alleine oder mit einigen wenigen anderen Kindern - mit vielfältigen altersgemäßen Materialien zur Förderung der Motorik.
Die Kinder dürfen ihr Lerntempo selbst bestimmen und werden somit bestärkt in ihren Fähigkeiten und selbstbewusst sowie stark für die Welt draußen. Sie erleben das Miteinander in der Gruppe und schöpfen sehr viel vom miteinander.
 
Ich persönlich gehe bei meiner täglichen Arbeit als qualifizierte Tagesmutter individuell auf jedes Kind ein und arbeite dabei mit den Kindern sehr eng zusammen. 
 
Die Bezugspersonen und damit auch ich als Tagesmutter haben Einfluss auf die Entwicklung des Kindes in den Bereichen Sprache, Motorik, Sozialverhalten, geistige Fähigkeiten, Kreativität, das Denken und so weiter. Diese gilt es gut zu beobachten und zu fördern. Förderung geschieht ganz natürlich im Alltag des Kindes, wenn ich mit ihm spiele, spreche, es hege und pflege, es ermutige und herausfordere. Außerdem kann das Kind auch ganz gezielt durch unterschiedliches Material und Angebot im Raum unterstützt werden.
 
Weitere Informationen zur Kinderbetreuung bei einer Tagesmutter finden Sie unter folgenden Links
 
Im Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 – 10 Jahren wird die Kindertagespflege als wichtiger Bildungs- und Lernort genannt. 
Allerdings sind Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren in Deutschland immer noch Mangelware: Der Bedarf liegt laut Familienministerin Ursula von der Leyen ( CDU ) bei 35 Prozent der Kinder im entsprechenden Alter. Plätze gibt es im Westen Deutschlands gerade mal für 9,9 Prozent der Kinder. Eltern müssen sich demnach privat organisieren. 
 
Tagesmütter sind deshalb zu einem wichtigen Standpfeiler in der Kleinkindbetreuung geworden. „Die Betreuung ist individueller und oft flexibler als in einer Kinderkrippe. Eine Tagesmutter kann bei Kindern in diesem jungen Alter auf die einzelnen Bedürfnisse ihrer Schutzbefohlenen intensiver eingehen und einen familiären Rahmen bieten, da die kleine Kindergruppe dafür mehr Raum/Zeit lässt. Oft ist sie auch flexibler in den Betreuungszeiten und hinsichtlich der Kosten seit der Gesetzesänderung August 2013 gleichgesetzt mit einer städtischen Einrichtung. 
 
Bitte beachten Sie, dass die Betreuung durch eine Tagesmutter keine erweiterte traditionelle Mutter-Hausfrauenrolle ist, sondern mit einer großen Verantwortung Ihren Kindern und der Gesellschaft von Morgen gegenüber verbunden ist. Meine Tagespflege soll Eltern, die berufstätig sind oder wieder in das Berufsleben einsteigen möchten, die Möglichkeit geben, ihr Kind in eine familiennahe, liebevolle und kompetente Betreuung mit besten Fördermöglichkeiten zu geben. Ich biete Ihren Kindern ergänzend zur eigenen Familie dafür einen liebevollen Raum an, um sich in familiärer Atmosphäre entwickeln zu können. Jedoch kann ich niemals die eigene Familien ersetzen, darum ist mir eine Zusammenarbeit mit Ihnen als Elternteil sehr wichtig.
 
Aber was sind nun die entscheidenden Kriterien, nach denen sich die Qualität der Betreuungsangebote für unter Dreijährige beurteilen lassen, seien es Kinderkrippen, Tagespflege oder Familienerziehung wie bei der Oma?
 
Im Grunde sind es immer dieselben Faktoren:
Jedes unter dreijährige Kind braucht zwei oder drei verlässliche "Bindungspersonen", also Menschen, zu denen es eine enge Beziehung aufbauen kann, die ihm Zuneigung und Liebe entgegenbringen, die seine Bedürfnisse einfühlsam erkennen und befriedigen. Dies können Eltern, Verwandte oder konstante Betreuer/innen sein.
Das Kleinkind sollte in einem "Sprachbad" aufwachsen; die Betreuungspersonen sollten seine und ihre Aktivitäten mit Worten begleiten, es immer wieder direkt ansprechen. Sie müssen außerdem fähig sein, sich auf seine begrenzten Kommunikationsmöglichkeiten einzustellen. Das Kind sollte allseitig gefördert werden, also z.B. Möglichkeiten für vielfältige Sinneserfahrungen, für eine selbständige Bewegungsentwicklung, für das Erkunden von Innen- und Außenräumen (Spielplatz, Garten, Park, Wald), für kreative Betätigungen und für soziale Kontakte haben. 
 
Kinder wollen - oft wie Gedanken, dass man mit Ihnen im Freien spazieren geht. 
(Zitat Christian Morgenstern)
 
Es benötigt viele Anregungen für seine kognitive Entwicklung. Seine individuellen Neigungen, Interessen und Bedürfnisse sollten beachtet werden. Besonders wichtig ist ausreichend Zeit für das Freispiel - alleine oder mit einigen wenigen anderen Kindern - mit vielfältigen altersgemäßen Materialien zur Förderung der Motorik.
Die Kinder dürfen ihr Lerntempo selbst bestimmen und werden somit bestärkt in ihren Fähigkeiten und selbstbewusst sowie stark für die Welt draußen. Sie erleben das Miteinander in der Gruppe und schöpfen sehr viel vom miteinander.
 
Ich persönlich gehe bei meiner täglichen Arbeit als qualifizierte Tagesmutter individuell auf jedes Kind ein und arbeite dabei mit den Kindern sehr eng zusammen. 
Mein Leitsatz richtet sich da nach der Reggio-Pädagogik, denn die Reggio-Pädagogik versteht das Kind als "aktiven Gestalter seiner Entwicklung", als "Hauptakteur seiner Lern- und Gestaltungsprozesse", als "Konstrukteur seiner Kenntnisse". Kinder sind Forscher und Künstler! Sie wollen durch Experimente, durch Versuch und Irrtum ihre Handlungskompetenz erweitern.Beispiel „Ich will selbst herausfinden, wie es sich anfühlt, eine Treppe emporzuklimmen und dabei größer und größer werden"
In den ersten Lebensjahren tragen Kinder ihr gesamtes Rüstzeug für das weitere Leben zusammen, darum sind diese auch sehr entscheidend für die spätere Entwicklung. Wie auf einer Baustelle hängt die Stabilität ganz entscheidend vom Fundament ab, damit Kinder zu selbstständigen Persönlichkeiten heranreifen können.
 
Die Bezugspersonen und damit auch ich als Tagesmutter haben Einfluss auf die Entwicklung des Kindes in den Bereichen Sprache, Motorik, Sozialverhalten, geistige Fähigkeiten, Kreativität, das Denken und so weiter. Diese gilt es gut zu beobachten und zu fördern. Förderung geschieht ganz natürlich im Alltag des Kindes, wenn ich mit ihm spiele, spreche, es hege und pflege, es ermutige und herausfordere. Außerdem kann das Kind auch ganz gezielt durch unterschiedliches Material und Angebot im Raum unterstützt werden.
 
Weitere Informationen zur Kindertagespflege bei einer Tagesmutter finden Sie auch unter folgenden Links